Allianz Unfallversicherung - privater Zusatzschutz zur gesetzlichen Unfall-Versicherung

Die private Unfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen. Besonders im Hinblick auf die Tatsache, dass zwei von drei Unfällen in Bereichen stattfinden, für welche sich die gesetzliche nicht als zuständig empfindet: während der Freizeit!

Mit verschiedenen Modellen passt die Allianz ihre Unfallversicherung an die individuellen Bedürfnisse zukünftiger wie auch bestehender Versicherungsnehmer an. Die Allianz Unfall Aktiv hilft nicht nur mit finanziellen Leistungen zum Ausgleich von Verdienstausfällen, Erbringung von Therapiemaßnahmen oder notwendigen Umbauten, sondern auch durch persönliche Helfer, welche die Organisation des Haushaltes oder die Personenpflege übernehmen. Fachkräfte übernehmen die Kinderbetreuung wie auch die Beratung über die Ansprüche bei Behörden.

Um im Alter unabhängig bleiben zu können, bietet die Allianz Unfallversicherung für Personen ab 60 Jahren die Unfall 60 Aktiv an. Neben den Leistungen der Unfall Aktiv beinhaltet diese auch die Inanspruchnahme der Hilfeleistungen für eine pflegende Person oder Verwandten 1. Grades, insofern diese mit einem Pflegebedürftigen Lebenspartner, Eltern, Kind oder Schwiegereltern in einer häuslichen Gemeinschaft gelebt und diese bis zu dem Unfall gepflegt hat. Ab einer Invalidität von 20 % sichert die Allianz eigenen Angaben zufolge eine einmalige Kapitalleistung sowie ab 70 % Invalidität eine monatliche Rente zu. Durch den weltweiten Versicherungsschutz werden z. B. Bergungs- und Überführungskosten bis zu 5000 Euro abgedeckt. Die Unfall Card erleichtert dem Versicherungsnehmer die Inanspruchnahme spezieller Leistungen im Ausland.

Mit der „Dynamischen Unfallversicherung für Erwachsene“ wird die Leistung jährlich prozentual angehoben. Als Richtwert gilt hier die Steigerung der gesetzlichen Rentenversicherung, mindestens jedoch 5 %. Der Weltweite 24/7 Versicherungsschutz gilt bei der Geburt eines Kindes oder einer Hochzeit während der ersten drei Monate ebenfalls für das neue Familienmitglied. Bei Mitteilung innerhalb dieses Zeitraumes erweitert sich der Schutz für den Ehepartner auf sechs Monate, für Kinder auf 12 Monate.

Die Allianz bietet die dynamische Unfallversicherung ebenfalls für Kinder an. Die Beitragsberechnung entspricht dem Modell für Erwachsene. Bei schweren Invaliditätsfällen hebt die Allianz eigenen Angaben zufolge die Leistung auf 500 % ab einem Grad von 70% an.

Die Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung stellt einen Vorteil für den Versicherungsnehmer dar, da dieser auch im Falle einer Nicht-Inanspruchnahme der Versicherung nach einer gewissen Laufzeit angenehme Rücklagen in Höhe des Beitrages erzielt hat und diese auch erstattet bekommt (finanzweb).

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ADAC Auslandskrankenversicherung

Niemand will sich das vorstellen, aber dennoch passiert es immer mal wieder, dass man in seinem Urlaub krank wird. Geht eine Magenverstimmung nach einigen Tagen vorüber und kostet höchstens einige Tage Erholung am Strand, so kann ein notwendig werdener Rücktransport in die Heimat nach einem Badeunfall im Ausland schon richtig teuer werden. Um sich vor den hohen Kosten, die ein Rücktransport verursacht, abzusichern, bietet der ADAC den Abschluss einer ADAC Auslandskrankenversicherung an.

Laut Aussage des ADAC können die Auslandskrankenversicherung sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder abschließen. Wer als Mitglied die Versicherung abschließt, kann auf Wunsch eine Premium-Absicherung in Anspruch nehmen. Die deckt zwar keine medizinischen Extrawürste wie Bachblüten, Schüssler Salze etc. ab, beinhaltet aber für Mitglieder umfangreiche Beratungsleistungen, Krankenhaus-Tagegeld sowie bis zu 100.000 € Invaliditätsleistung.

Grundsätzlich im Leistungskatalog enthalten sind die Organisation von Hilfsmaßnahmen wie der Rücktransport in die Heimat, eine rasche Kostenerstattung nach Arzt- und Krankenhausbesuchen sowie eine aktive Hilfe durch ADAC-Ärzte, die in medizinischen Notfällen beratend zur Seite stehen. Auf Wunsch kann bei der ADAC-Auslandskrankenversicherung die gesamte Familie mit abgesichert werden. Der Versicherungsschutz ist bei einer Familienversicherung auch dann gegeben, wenn die Familie einmal getrennt voneinander verreist.

Wer sich für die ADAC Auslandskrankenversicherung interessiert, dem bietet der ADAC drei Tarifvarianten an. Der Versicherungsschutz greift in den ersten 45 Tagen nach Reiseabschluss, in der die Versicherung aber nicht ablaufen darf. Der Basis-Schutz deckt die medizinische Notversorgung im Ausland als Privatpatient ab und übernimmt die Kosten für den Rücktransport; auch im Todesfall.
Lediglich im Premium-Tarif wird eine Todesfall-Zahlung geleistet.

Die Höhe der Prämie ist ebenso abhängig von der Tarifwahl wie vom Eintrittsalter und einer evtl. ADAC-Mitgliedschaft. Der Beitrag ist für Mitglieder günstiger und wer über 66 Jahre alt ist, für den ist die ADAC Auslandskrankenversicherung auch teurer. Nichtmitglieder, die über 66 Jahre alt sind, können die ADAC Auslandskrankenversicherung nicht mehr abschließen. Für Mitglieder über 76 Jahren ist bei einer dreijährigen Mitgliedschaft zudem nur der Abschluss des Basis-Tarifs möglich.

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Badische Allgemeine Unfallversicherung

Die Badische Allgemeine Unfallversicherung bietet ihren Versicherten nach eigenen Angaben einen weltweiten Versicherungsschutz und das an 365 Tagen im Jahr sowie rund um die Uhr. Der Versicherungsschutz bei der Badischen Allgemeinen erstreckt sich nicht nur auf Unfälle und deren Folgen, sondern auch auf bestimmte Infektionen, zum Beispiel durch einen Zeckenbiss. Dieser hat oft ernsthafte Erkrankungen zur Folge (FSME oder Borreliose).

Beitragsfrei sind bei der Badischen Allgemeinen Unfallversicherung kosmetische Operationen, Bergungskosten, Kurkostenbeihilfen und die Familienversorgung mitversichert.

Neben den klassischen Leistungen einer Unfallversicherung wie zum Beispiel Kapitalleistungen im Invaliditätsfall und Geldleistungen an die Hinterbliebenen nach einem Unfalltod, bietet die Badische Allgemeine Unfallversicherung noch eine Reihe anderer interessanter Versicherungsleistungen an.

Eine Unfall-Soforthilfe soll dem verunglückten Versicherten dabei helfen, den Alltag nach dem Unfall zu organisieren. In Absprache mit der Badischen Allgemeinen Unfallversicherung kann genau festgelegt werden, welche Hilfe benötigt wird. Diese wird dann laut Angaben der Versicherung sowohl schnell und bequem als auch unbürokratisch (auch bei anderen Erkrankungen) gewährt.

Für Kinder gibt es eine Kinder-Invaliditäts-Zusatzversicherung. Diese Versicherung soll eine gezielte Risikoabsicherung darstellen. Leistungen können grundsätzlich nicht nur bei einer unfallbedingten, sondern auch bei einer krankheitsbedingten Invalidität oder Behinderung des Kindes gewährt werden. Da Kinder keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben, hat es sich die Badische Allgemeine Unfallversicherung u.a. zur Aufgabe gemacht, diese Lücke zu schließen und den betroffenen Kindern im Ernstfall eine monatliche Rente von 300 bis 1.000 € zu zahlen, so dass man nicht darauf angewiesen ist, für seine Medikamente per Preisvergleich Apotheke für Apotheke nach dem absolut günstigsten Angebot zu suchen, sondern schnell die benötigten Mittel vor Ort kaufen oder im Internet bestellen kann.

Mit der Bauhelferunfallversicherung und der Kfz-Unfallversicherung hat die Badische Allgemeine Unfallversicherung zwei Besonderheiten in ihrem Angebot. Die Bauhelferunfallversicherung soll vor allem jene Personen gegen einen möglichen Unfall absichern, welche beim Bau eines Eigenheimes praktische Hilfe leisten.

Die Kfz-Unfallversicherung soll finanzielle Sicherheit immer dann gewährleisten, wenn im Straßenverkehr irgendjemand verletzt wurde. Interessant dabei ist, dass hier die Leistung unabhängig davon gewährt werden soll, wer schuld an dem Verkehrsunfall ist.

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Debeka Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt in vielen Fällen nur einen geringen Umfang an Schäden oder Unfällen ab. Als sinnvolle Ergänzung hierzu bietet die Debeka Unfallversicherung weltweiten Versicherungsschutz für Erwachsene, Neugeborene/Kinder und Jugendliche, Studierende und speziell für Erwachsene ab dem 55. Lebensjahr.

Günstige Beiträge, zeitlich kurz gewählte Versicherungs-Verträge, die Einstufung von Studierenden und Jung-Akademikern bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres – unabhängig vom Fachbereich oder der Tätigkeit – in die günstigste Gefahrengruppe, sowie beitragsfreie Kurleistungen bis zu einem Pauschalbetrag wie auch die beitragsfreie Mitversicherung von Such-, Bergungs- und Rettungskosten bis 10.000 € führt die Debeka als Vorteile an.

Gestaffelt nach der Schwere tritt die Versicherung mit prozentualen Zahlungen der Versicherungssumme auch bei unfallbedingten Dauerschäden an Sinnesorganen und Körperteilen in Kraft.

Für den Fall eines Krankenhausaufenthaltes nach einem Unfall von Kindern bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres hilft die Debeka mit der Auszahlung eines Rooming-in-Tagesgeldes, wenn ein Elternteil ebenfalls stationär mit aufgenommen werden soll.

Die Bedürfnisse von Personen im fortgeschrittenen Alter werden mit den Leistungspaketen Top, Standard und Basis abgedeckt. Debeka gibt an, einen Leistungsanspruch auf Invaliditätsleistungen ab einem Grad von 1% (Dauerfolgen nach einem Unfall) zu gewährleisten.

Mit der Assistance-Pauschale werden Kosten für z. B. Reinigen der Wohnung, Menü- oder Einkaufsservice und Begleitung zum Arzt abgedeckt. Hierbei mitversichert sind Unfallfolgen, beispielsweise Kopfverletzungen nach einem Sturz, welche durch einen Schlaganfall oder Herzinfarkt entstanden sind.

Die Entscheidung, ob er von der Familie oder einem professionellen Pflegedienst versorgt werden möchte, bleibt dem Versicherten überlassen.

Debeka bietet ebenfalls die Möglichkeit auf einen Unfall-Leben-Kombischutz. Dadurch wird nicht nur die Versorgung des eigenen Lebens sichergestellt, sondern im schlimmsten Fall auch die Versorgung der Hinterbliebenen gewährleistet.

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Gothaer Unfallversicherung

Die Gothaer bietet drei verschiedene Unfallversicherungen an. Zu differenzieren ist zwischen der Risikounfallversicherung, der Unfallrente und der Kinderrente.

Risikounfallversicherung

Laut der Gothaer reicht eine gesetzliche Unfallversicherung nicht aus, da Hausfrauen, Selbstständige und Arbeitslose durch diese keinen Versicherungsschutz erhalten. Die Gothaer Risikounfallversicherung soll diese Personen gegen die finanziellen Folgen eines Unfalls absichern. Nach Angaben der Gothaer bietet diese Unfallversicherung einen weltweiten Schutz rund um die Uhr an.

Enthalten sind Invaliditätsleistungen, Vorschussleistung bei schwerwiegenden Unfallverletzungen, Tagegeld für Selbständige ab dem 8., für Angestellte ab dem 43. Tag, Todesfallleistung, Tagegeld Spezial für Schüler, Studenten, Rentner, Hausfrauen und -männer ab dem 15. Tag, Unfall-Krankenhaustagegeld / Genesungsgeld für maximal zwei Jahre, kosmetische Operationen bis 10.000 Euro beitragsfrei sowie des Weiteren Bergungskosten bis 10.000 Euro beitragsfrei.

Die Höhe der Leistung richtet sich grundsätzlich nach dem aktuellen Grad der Invalidität des Versicherten. Nach eigenen Angaben der Gothaer belegt ihre Unfallversicherung den zweiten Platz bei Ökotest. Ferner hat sie bei Stiftung Warentest mit gut (1,7) abgeschlossen.

Unfallrente

Die Unfallrente der Gothaer Unfallversicherung gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Es kann gewählt werden zwischen einer lebenslangen Zahlung einer vereinbarten Rente ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent sowie alternativ der Zahlung einer vereinbarten Rente ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent bis zum 65. Lebensjahr des Versicherten. Die zweite Variante wird von der Gothaer Unfallversicherung zu erheblich günstigeren Beiträgen angeboten als die lebenslange Rente oder Altersbegrenzung.

Kinderrente

Ferner bietet die Gothaer eine Unfallversicherung als Kinderrente an. Hier wird eine lebenslange Zahlung einer vereinbarten Rente ab einem Grad der Behinderung von 50 Prozent gewährt. Zudem erfolgt eine Sicherung der finanziellen Zukunft eines durch einen Unfall oder durch eine Krankheit schwer beeinträchtigten Kindes. Als Kinder gelten für diese Option nur Personen bis zum vollendeten 15. Lebensjahr.

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Ausbildungsversicherung - heute noch sinnvoll?

Kinder sind nicht nur ein Grund zur Freude, Kinder kosten auch Geld. Bis zum Abschluss der Ausbildung geben die Eltern durchschnittlich den Gegenwert eines Einfamilienhauses für ihre Kinder aus - so sagt man zumindest. Vor allem die Ausbildung, welche vielfach mit Studiengebühren und sonstigen Kosten verbunden ist, nimmt viel Geld in Anspruch. Ein Studium beispielsweise kostet die Eltern rund 35.000 - 50.000 Euro, je nach Fachrichtung und Studiendauer - und damit ist nicht ein sowieso schon teures MBA Studium zum Master of Business Administration gemeint. Es ist daher notwendig, möglichst früh mit dem Ansparen zu beginnen, um zum Ausbildungsbeginn über das Geld verfügen zu können. Schon kleine Beträge sind dabei langfristig ausreichend.

Eine der Möglichkeiten, Geld für Kinder anzusparen, ist die Ausbildungsversicherung. Sie stellt eine Art Kapitallebensversicherung dar, bei der das Kind versicherte Person ist, Versicherungsnehmer sind jedoch die Eltern. Im Rahmen der Ausbildungsversicherung wird so sichergestellt, dass zu einem bestimmten Termin (z. Bsp. Beginn der Ausbildung) ein feststehender Betrag zur Verfügung steht. Sollten die Eltern während der Laufzeit der Ausbildungsversicherung versterben, wird der Betrag bei Ablauf dennoch gezahlt, denn die Versicherung übernimmt in diesem Fall die Beitragszahlung für die Eltern.

Die Ausbildungsversicherung ist aufgrund ihrer möglichen geringen Beiträge von nur 25 Euro für nahezu alle Eltern eine wirkliche Alternative zu konservativen Banksparplänen. Die Rendite der Versicherung ist jeweils abhängig vom gewählten Vertrag sowie vom Gesundheitszustand und dem Alter der Eltern bei Versicherungsabschluss. Diese Daten dienen nämlich der Ermittlung des eventuell notwendigen Risikobeitrags.

Doch die Ausbildungsversicherung ist nicht nur ein Vertrag, der von den Eltern abgeschlossen werden kann. Auch Großeltern können einen derartigen Vertrag nutzen, um dem Kind etwas Gutes zu tun und so für die Ausbildung zu sorgen.

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Die Arbeitslosenversicherung - wichtiger Bestandteil der deutschen Sozialversicherung

Die Arbeitslosenversicherung gehört zu den Sozialversicherungen. Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg ist der Träger. In Deutschland ist jeder Arbeitnehmer, Auszubildende und Wehr- oder Zivilleistende pflichtversichert. Für ausserhalb der EU beschäftigte Arbeitnehmer, Pflegepersonen oder Selbstständige gibt es seit 2006 die Möglichkeit der Freiwilligen Weiterversicherung gegen Arbeitslosigkeit.

Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sind je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zahlen. Zur Zeit beläuft sich der Beitragssatz auf 3,3% des Bruttoentgeltes. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt momentan bei 5.300 Euro (alte Bundesländer) und 4.500 Euro (neue Bundesländer). Ab diesem Bruttobetrag steigt die Höhe des zu zahlenden Beitrags nicht mehr, dass heißt es müssen maximal 174,90 Euro bzw. 148,50 Euro monatlich gezahlt werden.

Die Aufgabe der Arbeitslosenversicherung ist, dass Erwerbslose ein gesichertes Einkommen während ihrer Arbeitssuche erhalten. Die Leistungen werden allerdings nur gewährt wenn bestimmte Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Anspruch auf Leistungen haben nur Personen die im Rahmen der Arbeitslosenversicherung abgesichert sind.

Die verschiedenen Leistungen richten sich an Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Trägereinrichtungen. So werden erwerbslose Arbeitnehmer unter anderem mit Entgeltersatzleistungen, Übernahme von Bewerbungskosten, Zuschüssen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit oder beruflichen Weiterbildung unterstützt. Für Arbeitgeber gibt es Leistungen in Form von Zuschüssen bei Einstellungen, Unterstützungen für die Beschäftigung behinderter oder ungelernter Personen und Unterstützungen nach dem Altersteilzeitgesetz. Desweiteren werden durch die Arbeitslosenversicherung unter anderem Jugendwohnheime, Sozialplanmaßnahmen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder Berufsausbildungen gefördert.

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Die Restschuldversicherung

Wenn von einer Restschuldversicherung die Rede ist, dann wird im gleichen Zusammenhang häufig auch von Ratenkrediten oder anderen Finanzierungsformen gesprochen. Das liegt vor allem daran, dass die Restschuldversicherung ein Produkt der Versicherungsbranche ist, das für eine Zielgruppe zugeschnitten ist, die sich langfristig an einen Kredit gebunden hat. Auch Personen, die mehrere Verpflichtungen parallel laufen haben, schließen Restschuldversicherungen ab. Damit verfolgen sie nicht etwa eigene Ziele, sondern betreiben damit ausschließlich eine Art von Vorsorge für ihre Verwandten oder Nachkommen. Das liegt daran, dass die Restschuldversicherung eine Versicherung ist, die unter anderem im Todesfall des Versicherten in Kraft tritt. Profitieren können einzig und allein die Nachkommen, die mit geltender Restschuldversicherung nicht für die Schulden des Verstorbenen aufkommen brauchen. Anders liegt der Fall, wenn ein Schuldner verstirbt und keine derartige Versicherung abgeschlossen hat, denn dann werden quasi die Schulden bzw. finanziellen Verpflichtungen auf die nächsten Angehörigen übertragen. Man steht vor dem Bankinstitut oder Unternehmen, das den Kredit gewährt hat in der Schuld – ganz gleich, ob man an der Vereinbarung seines Ehepartner, Elternteils oder Kindes beteiligt war oder nicht. Aber auch im Falle einer Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit des Versicherungsnehmers kann die Restschuldversicherung in Anspruch genommen werden. Und zwar immer dann, wenn der Kreditnehmer aus finanziellen und/oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, seine Raten zu zahlen. Allerdings ist die Unterstützung durch die Restschuldversicherung in diesem Fällen nicht unbegrenzt – die meisten Versicherungsgesellschaften zahlen eine maximale Ausfallzeit von zwölf Monaten. In der Regel werden Restschuldversicherungen immer gleichzeitig mit einer Kreditvereinbarung abgeschlossen. Die regelmäßigen Versicherungsbeiträge orientieren sich nämlich sowohl an der Summe des aufgenommenen Geldbetrags als auch am Alter und Geschlecht des Versicherungsnehmers.

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Cosmos Versicherung ist führend unter den Direktversicherern

Die Cosmos Versicherung hat dazu beigetragen, dass sich Direktversicherungen in Deutschland mehr und mehr etabliert haben. Als eine der ersten Versicherungsgesellschaften überhaupt kam die Chefetage des im Jahr 1950 gegründeten Lebensversicherers auf die Idee, auf ein teures Vertriebsnetz bestehend aus Versicherungsagenturen und Versicherungsmaklern in ganz Deutschland zu verzichten. Die Kunden sollten fortan telefonisch, per Fax du Post und später per Internet bzw. E-Mail kontaktiert und beraten werden. Dafür sanken im Gegenzug die Versicherungsbeiträge – eine Situation, von dem sowohl die Cosmos Versicherung vor allem aber die Mitglieder profitieren konnten und heute natürlich immer noch können. Doch zuvor verstärkte sich das Unternehmen, indem es andere Versicherungssparten in ihr Angebot aufnahm. Heute ist die CosmosDirekt trotz vieler Nachahmer auf dem Gebiet der Direkt- oder auch Online-Versicherungen,  Deutschlands größter Direktversicherer mit einem breiten Angebotsspektrum. Dieses reicht vom Klassiker, der Lebensversicherung, über Kfz-Versicherungen, sonstigen Haftpflicht- oder Hausratversicherungen bis hin zu Produkten der Altersvorsorge, des Finanzierens, Anlegens und Bankings. Die Berater der Versicherung stehen Kunden und Interessenten in der Tat 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr zur Verfügung. Die ungewöhnlichen Geschäftszeiten kommen dabei insbesondere vielen Berufstätigen zugute, die sich erst nach Feierabend oder an Wochenenden um ihre persönlichen Versicherungsanliegen kümmern können. Mit dem Konzept war CosmosDirekt ein echter Vorreiter, der sich jedoch auch noch, mit zunehmenden Konkurrenzdruck, am Markt halten kann. Das zeigen viele unabhängige Versicherungsvergleiche und –Rankings, in denen das Unternehmen häufige Nennungen erfährt. In wie fern die Cosmos Versicherung das passende Versicherungsangebot für die eigenen Bedürfnisse anbieten kann, das hängt von der individuellen Ausgangslage jedes Einzelnen ab. Daher sind Versicherungsvergleiche in jedem Fall empfehlenswert.

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Süddeutsche Krankenversicherung – Leistungsspektrum im Überblick

Dem Namen nach handelt es sich bei der Süddeutsche Krankversicherung, kurz SDK, um ein Unternehmen, dass aus dem Süden Deutschlands stammt und dort seine Kunden hat. Dies stimmt nur halb: Zwar befindet sich der Hauptsitz der SDK im baden-württembergischen Fellbach, doch die Mitglieder stammen aus ganz Deutschland. Wenngleich aus der Historie bedingt ein großer Teil aus dem Süden der Republik stammt. Die Süddeutsche Krankenversicherung ist Teil der SDK-Unternehmensgruppe, zu der neben der Krankversicherung auch noch die Süddeutsche Lebensversicherung und die Süddeutsche Allgemeine Versicherung, gehören, die allesamt in der Rechtsform des Versicherungsvereins betrieben werden. Das mittelständische Versicherungsunternehmen beschäftigt rund 650 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst, die wiederum einen Kundenstamm von 450.000 Versicherten betreuen. Besonders erfolgreich und mehrfach von unabhängigen Wirtschafts- und Finanzredaktionen ausgezeichnet ist jedoch die Sparte der Krankenversicherung. Sowohl die private Vollversicherung als auch die privaten Zusatzversicherungen für gesetzlich Versicherte haben dabei gut abgeschnitten.  Das Angebotsspektrum reicht von der Krankenhaus-Zusatzversicherung, also der Privatversicherung fürs Krankenhaus, bis hin zu Zusatzvereinbarungen in puncto Zahnersatz, Heilpraktiker oder Auslandskrankenschutz. Daneben bietet die Süddeutsche Krankenversicherung auch Lebensversicherungen oder Produkte aus dem Segment der Altervorsorge an. Abgerundet wird das Portfolio durch Angebote im Bereich der Unfallversicherung. Die Anfänge der Süddeutschen Lebensversicherung gehen übrigens bis ins Jahr 1926 zurück. Mit den Jahren wurde nicht nur das Angebot durch Tochterunternehmen erweitert, sondern auch ein starker Partner stieg ins Boot. Mit dem Finanzverbund der Volks und Raiffeisenbanken und deren Filialen kann die SDK deutschlandweit Anlauf bzw. Beratungsstellen für Kunden anbieten. Während es in Süddeutschland überwiegend eigene Versicherungsmakler oder Niederlassungen sind, in denen sich Interessenten und Kunden beraten lassen können, überwiegen in den restlichen Regionen, die entsprechend geschulten Mitarbeiter in den rund 5.000 Geschäftsstellen der Volks und Raiffeisenbanken.

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