Reisekrankenversicherung bringt viele Vorteile mit sich
Zur Ferienzeit heißt es bei vielen Familien: Koffer packen und ab in die Ferne. Immer noch übt das Ausland einen besonderen Reiz auf uns Deutsche aus, so dass die meisten Landsleute ihre schönsten Wochen des Jahres außerhalb der Grenzen verbringen. Was viele beim Kofferpacken vergessen ist die Reisekrankenversicherung. Denn wenn es ins Ausland geht, ganz gleich ob in ein Nachbarland oder in eine exotische Destination, dann hilft der hierzulande abgeschlossene Versicherungsschutz in aller Regel nicht besonders viel weiter. Beispiel Krankenversicherung: Rein formal gesehen übernehmen die Kassen zwar Behandlungskosten im staatlichen Krankenhaus des Urlaubslandes, aber häufig liegen die Standards im Ausland weit unter den hier gewohnten Leistungen. Privatkliniken oder –Ärzte bieten sich daher für eine fachgerechte medizinische Versorgung eher an. Die hier entstehenden Kosten werden jedoch nicht von den Kassen übernommen. Außerdem ist das Abrechnungsprocedere mit den ausländischen Rechnungen immer ein bürokratisches Abenteuer für sich. Dem können Versicherungsnehmer entgehen, indem sie für relativ geringe Gebühren eine Auslandsreiseversicherung abschließen. Diese wird von fast jedem Versicherungsunternehmen angeboten: stets für eine Laufzeit von einem Jahr. Als Mitglied kann man sich im Ernstfall bei einem Arzt oder einer Klinik nach Wahl behandeln lassen – die Reisezusatzversicherung übernimmt alle anfallenden Kosten. Ein solcher Versicherungsschutz gilt jedoch ausschließlich für Urlauber oder Menschen, die sich aus beruflichen Gründen zeitweise im Ausland aufhalten. Wer pro Jahr mehr als sechs Wochen außer Landes unterwegs ist, für den gilt diese kostengünstige Zusatzversicherung nicht. Für Auslandssemester, zeitlich begrenzte Jobangebote oder das Überwintern unter Palmen gelten demnach andere Vorschriften. Hierbei sollte im Einzelfall entschieden werden, ob eine Versicherung im Zielland oder über ein deutsches Unternehmen sinnvoll ist.