Archiv zur KategorieLebensversicherung

Fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Form der Altersvorsorge

Bei vielen Menschen löst der Begriff Lebensversicherung eine Assoziation mit dem Tod aus. Denn verstirbt ein Versicherungsnehmer, so kommt die Lebensversicherung seiner Familie oder anderen begünstigten Personen zugute. Eine fondsgebundene Lebensversicherung ist hingegen eher als eine Form der Altersvorsorge zu verstehen. Denn diese schließt der Versicherte nicht ausschließlich für die Versorgung seiner Lieben im Falle des Todes ab, sondern er möchte davon selbst profitieren und zwar wenn er das Rentenalter erreicht hat. Der einzige Unterschied zur Kapital-Lebensversicherung, die ganz ähnlich aufgebaut ist, besteht darin, dass die Beiträge, die in die fondsgebundene Versicherung eingezahlt werden, nicht vom jeweiligen Versicherungsunternehmen verwaltet, sondern in einen Fonds weitergeleitet werden. Dadurch können sich am Ende größere, gleiche aber auch deutlich geringere Erträge erzielen lassen als mit der Kapitallebensversicherung. Wie bei anderen Fonds auch, liegt ein entsprechendes Risiko beim Versicherungsnehmer, denn wie sich der Fonds in den Jahren der Laufzeit entwickelt, das kann keiner so genau voraussagen. Dennoch sind fondsgebundene Lebensversicherung nicht zwangsläufig als spekulativ zu bezeichnen. Wie risikoreich sie sind, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Da es viele verschiedene Möglichkeiten und Wege zum Abschluss einer Lebensversicherung gibt, sollte man den Versicherungsvergleiche nicht scheuen und gleich bei mehreren Anbietern ein Angebot erstellen lassen, das auf die individuelle Situation zugeschnitten ist. Eine Rolle bei der Beitragsberechnung spielen Alter, Geschlecht, Familienstand und viele andere Faktoren. Grundsätzlich sollte man auch die dritte Version einer Lebensversicherung, die Risikolebensversicherung mit in Betracht ziehen. Diese wird besonders häufig im Zusammenhang mit der Aufnahme von einem Kredit abgeschlossen oder wenn die Existenz einer Familien von einer Person, beispielsweise dem alleinverdienenden Vater abhängig ist. Diese kann im Ernstfall vor einer bitteren finanziellen Verschuldung bewahren.

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Lebensvericherungen im Laufe der Zeit

Sie waren lange Zeit das private Altersvorsorge-Produkt Nummer 1: Lebensversicherungen, genauer gesagt Kapitallebensversicherungen. Praktisch sah das so aus: In möglichst jungen Jahren, meistens mit dem Beginn einer Berufstätigkeit, wurden regelmäßig Beiträge in die Lebensversicherung eingezahlt. Wenn der Einzahler das Rentenalter erreicht hat, bekam er eine attraktive Barauszahlung, die nicht versteuert werden musste. Verstarb der Einzahler vorher, kam das Geld den von ihm genannten Begünstigten zu gute. Meistens enge Familienmitglieder wie Ehepartner oder Kinder. Zwar gibt es das Modell der Kapital bringen Lebensversicherung immer noch, allerdings gilt für Vertragsabschlüsse seit dem Jahr 2005 eine neue steuerliche Regelung. Diese sieht vor, dass die späteren Auszahlungen ganz normal versteuert werden müssen. Dennoch erfreut sich diese Form der Lebensversicherung großer Beliebtheit – durch eine gute Beratung Ihres Versicherungsunternehmens lässt sich herausfinden, in wie fern im individuellen Fall ggf. doch noch Steuervorteile geltend gemacht werden können. Eine ganz andere Ausgangslage zeigt sich bei der so genannten Risiko-Lebensversicherung – diese zielt vor allem darauf ab, die Hinterbliebenen im Falle des Ablebens des Einzahlers, finanziell abzusichern. Gerade junge Familienväter wählen aus diesem Grunde das Produkt Risikolebensversicherung, dass die Familie von allen finanziellen Verpflichtungen, auch möglichen Schulden durch Hausbau oder Wohnungskauf, die der Einzahler verursacht hat, entbindet. Eine dritte Variante der Lebensversicherung nennt sich fondsgebundene Lebensversicherung. Im Unterschied zu den anderen Modellen werden die Versicherungsbeiträge bei der fondsgebundenen Versicherung nicht vom Lebensversicherer selbst verwaltet, sondern in einen freien Fonds investiert. Der Anleger kann dabei je nach Risikobereitschaft entscheiden, ob es sich um einen Renten-, einen Aktien- oder einen Immobilienfonds handelt. Hintergedanke der fondsgebundenen Versicherung ist, dass man mit den gleichen Beiträgen, mehr Rendite erzielen kann. Entwickelt sich der jeweilige Fonds schlecht, kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten und die fondsgebundene läuft schlechter als die Kapitallebensversicherung.

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Die Risikolebensversicherung ist nicht zur Altersvorsorge geeignet - und was Sie über Kapitallebensversicherungen und Sterbegeldversicherung sonst noch wissen müssen

Auch wenn es immer mehr neuartige Versicherungsprodukte auf dem Markt gibt, sind es doch nach wie vor die Klassiker, die den Markt dominieren. Einer dieser Klassiker ist mit Sicherheit die Risikolebensversicherung, ein Vertrag, der speziell dafür geschaffen wurde, den Todesfall der zu versichernden Person/en abzusichern.

Auch wenn es eine weit verbreitete Annahme ist, dass eine Risikolebensversicherung sich auch als Vertrag der privaten Altersvorsorge eignet, handelt es sich hier doch um eine Fehleinschätzung. Warum? - Nun, bei einer Risikolebensversicherung handelt es sich im Prinzip um eine Kapitallebensversicherung ohne Sparanteil, d.h. es wird ausschließlich ein Todesfallschutz geboten, eine Auszahlung am Laufzeitende erfolgt aber nicht.

Merkwürdigerweise gehen gerade im Bereich der Risikolebensversicherungen die Beiträge der einzelnen Versicherungsgesellschaften enorm weit auseinander. Für jeden Menschen, der mit dem Gedanken spielt, eine solche Risikolebensversicherung abzuschließen, empfiehlt es sich also, einen intensiven Vergleich der bestehenden Angebote durchzuführen.

Versicherungsvergleiche der Risikolebensversicherungen kann man wie für Kredite entweder in Eigenregie durchführen, indem man sich Angebote von verschiedenen Kreditinstituten einholt und diese miteinander vergleicht, oder aber man vertraut auf einen Internet-Versicherungsvergleich, was natürlich wesentlich weniger Arbeit bedeutet.

Die Versicherungsvergleiche aus dem Internet funktionieren dabei grundsätzlich alle nach dem selben Schema: Um herauszufinden, welche Gesellschaft die günstigste Risikolebensversicherung anbietet, muss ein Interessent zuerst sein Alter und sein Geschlecht in eine Suchmaske eingeben und sich eine Versicherungssumme aussuchen. Sind die Daten erfasst, werden diese online ausgewertet und es wird eine Liste der günstigsten Anbieter für eine Risikolebensversicherung erstellt.

Risikolebensversicherungen sind vor allem dann unabdingbar, wenn es gilt, eine Familie abzusichern, z.B. wenn ein Haus finanziert wird oder aber ein Ehepartner das hauptsächliche Einkommen generiert. Für den Abschluss einer Risikolebensversicherung ist es allerdings notwendig gesund zu sein. Ist das nicht der Fall, empfiehlt sich alternativ der Abschluss einer Sterbegeldversicherung.

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