Ausbildungsversicherung - heute noch sinnvoll?

Kinder sind nicht nur ein Grund zur Freude, Kinder kosten auch Geld. Bis zum Abschluss der Ausbildung geben die Eltern durchschnittlich den Gegenwert eines Einfamilienhauses für ihre Kinder aus - so sagt man zumindest. Vor allem die Ausbildung, welche vielfach mit Studiengebühren und sonstigen Kosten verbunden ist, nimmt viel Geld in Anspruch. Ein Studium beispielsweise kostet die Eltern rund 35.000 - 50.000 Euro, je nach Fachrichtung und Studiendauer - und damit ist nicht ein sowieso schon teures MBA Studium zum Master of Business Administration gemeint. Es ist daher notwendig, möglichst früh mit dem Ansparen zu beginnen, um zum Ausbildungsbeginn über das Geld verfügen zu können. Schon kleine Beträge sind dabei langfristig ausreichend.

Eine der Möglichkeiten, Geld für Kinder anzusparen, ist die Ausbildungsversicherung. Sie stellt eine Art Kapitallebensversicherung dar, bei der das Kind versicherte Person ist, Versicherungsnehmer sind jedoch die Eltern. Im Rahmen der Ausbildungsversicherung wird so sichergestellt, dass zu einem bestimmten Termin (z. Bsp. Beginn der Ausbildung) ein feststehender Betrag zur Verfügung steht. Sollten die Eltern während der Laufzeit der Ausbildungsversicherung versterben, wird der Betrag bei Ablauf dennoch gezahlt, denn die Versicherung übernimmt in diesem Fall die Beitragszahlung für die Eltern.

Die Ausbildungsversicherung ist aufgrund ihrer möglichen geringen Beiträge von nur 25 Euro für nahezu alle Eltern eine wirkliche Alternative zu konservativen Banksparplänen. Die Rendite der Versicherung ist jeweils abhängig vom gewählten Vertrag sowie vom Gesundheitszustand und dem Alter der Eltern bei Versicherungsabschluss. Diese Daten dienen nämlich der Ermittlung des eventuell notwendigen Risikobeitrags.

Doch die Ausbildungsversicherung ist nicht nur ein Vertrag, der von den Eltern abgeschlossen werden kann. Auch Großeltern können einen derartigen Vertrag nutzen, um dem Kind etwas Gutes zu tun und so für die Ausbildung zu sorgen.

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