Ausbildungsversicherung – eine sinnvolle Investition in die Zukunft von Kindern
Von Redaktion versicherung-magazin.net | 13. September 2008 | Kategorie: Allgemein
Üblicherweise sind es die Eltern oder Großeltern, die eine Ausbildungsversicherung für ihre Kinder oder Enkel abschließen. Zumeist entschiedet man sich schon lange Zeit, bevor ein Kind überhaupt im Ausbildungsalter ist, für den Abschluss eines solchen Versicherungsvertrages. Unter diesem Vorsorgeaspekt kann die Ausbildungs-Versicherung durchaus mit einer kleinen Kapital-Lebensversicherung verglichen werden, denn die Hauptmerkmale sind identisch. Demnach zahlen die Versicherungsnehmer Beiträge ein und die daraus resultierende Versicherungssumme wird dann fällig, wenn eine Ausbildung begonnen wird. Grundsätzlich gilt dabei die Regel: Je eher mit den regelmäßigen Beitragseinzahlungen begonnen wird, desto höher fällt die Versicherungssumme aus. Nicht selten werden solche Versicherungen deshalb schon bei der Geburt eines Kindes abgeschlossen. Es ist vor allem die finanzielle Absicherung der Kinder, die bei der Entscheidung für eine Ausbildungsversicherung eine Rolle spielt. Denn die Auszahlung ist in jedem Fall gesichert, auch wenn ein Elternteil vor Erreichen des Ausbildungsalter stirbt, bleibt der Anspruch auf die vereinbarte Versicherungssumme erhalten. So können Eltern zu 100 Prozent für die berufliche Zukunft ihrer Kinder sorgen. Die Alters-Höchstgrenze für die Inanspruchname einer solchen Versicherung liegt bei den meisten Versicherungsgesellschaften bei 25 Jahren. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte das Kind mit der Ausbildung begonnen haben. Es gibt aber auch Versicherungsmodelle, die eine Auszahlung zum 18 Lebensjahr vorgesehen haben – ganz gleich, ob das Kind zu diesem Zeitpunkt noch zur Schule geht oder bereits mit einer Ausbildung begonnen hat. Gerade aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Sachen Studiengebühren an Universitäten ist es für Eltern durchaus sonnvoll über eine solche Investition in der Zukunft ihrer Kinder nachzudenken.