Archiv des MonatsOktober, 2008

Gothaer Versicherung: Zahlen, Daten, Fakten

Die Gothaer Versicherung mit Sitz in Köln ist eines der traditionsreichsten Versicherungsunternehmen Deutschlands. Gegründet wurde es im Jahr 1820 als reine Feuerversicherung, doch mittlerweile hat sich das Leistungsspektrum erweitert. Nahezu alle Bereiche des modernen Versicherungswesens deckt die Gothaer Versicherung ab. Von Lebensversicherung, Kfz-Haftpflicht oder Krankenversicherung bis hin zu Spezialangeboten für Jäger, Sportschützen oder Motorsportler. Auch die zunehmend gefragten Zusatzversicherungen im Gesundheitssegment, darunter die Zusatzversicherung für spezielle Arztbehandlungen oder die Betreuung im Krankenhaus, fällt darunter. Neben den vielen Angeboten für Privatkunden wendet sich die Gothaer auch an Geschäftskunden, darunter überwiegend Mittelständler, aber auch Industrieunternehmen  Kleinbetriebe sowie Freiberufler. In diesem Rahmen sind vor allem Produkte wie die betriebliche Altersvorsorge, betriebliche Haftpflicht oder technische Versicherungen relevant.

 

Über ihr deutschlandweites Filial- und Agenturnetzwerk betreut die Gothaer mit ihren 5.800 Mitarbeitern über 3,5 Millionen Versicherte. In den letzten Jahren wurde auch das Online-Angebot stetig erweitert. So finden Kunden und Interessenten auf der Unternehmenshomepage viele Informationen und Services. Wer möchte kann sich hier nicht nur über Preise informieren, sondern auch Verträge abschließen. Die entsprechenden Formulare stehen zum Download bereit, jeder User bzw. Kunde oder Neukunde kann sich diese ganz bequem aufrufen bzw. ausdrucken.  Zur Gothaer Versicherung gehört  übrigens auch die hundertprozentige Tochter Gothaer Finanzholding AG. Hierüber werden zahlreiche klassische Finanzprodukte angeboten wie  zum Beispiel Kapitallebensversicherungen, Bausparversicherungen oder Investmentfonds. Wer auf der Suche nach einem geeigneten Versicherungsunternehmen ist, dem empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich. Bei vielen großen Rankings oder Internetvergleichsangeboten sind auch die Angebote der Gothaer gelistet.

 

Kommentar

Die Lkw Versicherung unterscheidet sich von der Pkw Versicherung

Die Bestimmungen für eine Lkw Versicherung in Deutschland ähneln in einigen Punkten denen einer Pkw-Versicherung: So gibt es auch für Lastkraftwagen, und das gilt sowohl für privat genutzte Fahrzeuge als auch für gewerbliche, eine vorgeschriebene Haftpflichtversicherung und eine freiwillige Versicherung in der Kaskoversicherung. Allerdings unterscheiden sich die Versicherungsformen für die verschiedenen Fahrzeugtypen vor allem in der Festsetzung der Beiträge. Während die Einstufung durch das Versicherungsunternehmen bei Lkws an Werten und Kennzahlen zu maximaler Nutzlast und Leistung in Kilowatt (kw)  festgemacht wird, sind bei Pkws Alter und Typ des Fahrzeugs sowie die jährliche Zirka-Fahrleistung von Interesse. Auch Faktoren wie Nutzung im Fern- oder Nahverkehr oder die zu transportierenden Waren spielen eine Rolle. So werden sensible Güter wie Chemikalien oder Heizöl anders eingestuft als Lebensmitteltransporte oder Baumaterialen.

 

Bei der Kaskoversicherung haben die Halter von Lkws ebenfalls die Wahl zwischen Teil- und Vollkasko. Am häufigsten wird allerdings die Vollkaskoversicherung gewählt – das liegt daran, dass ein Schaden am Lkw sehr schnell sehr teuer werden kann. Anders als beim Pkw wollen sich vor allem Spediteure oder andere gewerbliche Nutzer, die gleich mehrere Lkws Busse oder Sattelschlepper besitzen, gegen zu hohe Selbstkostenanteile schützen. Sie zahlen daher lieber von Anfang an etwas höhere Beiträge, damit das Versicherungsunternehmen im Ernstfall zu hundert Prozent einspringt. Eine erste Übersicht zu den Leistungsspektren der verschiedenen Anbieter findet man im Internet, auf einigen Serviceseiten sind auch Preisvergleiche möglich. Für ein konkretes Angebot sollte man sich jedoch am besten direkt an ein Versicherungsunternehmen bzw. einen Vertreter wenden – nur über ein individuelles Angebot kann auf die persönlichen Voraussetzungen eingegangen werden.

Kommentar

Die Golfversicherung als Spezialversicherung für Golfsportler

Eine Golfversicherung hat nicht etwa mit dem gleichnamigen Fahrzeugmodell zu tun, sondern wendet sich ausschließlich an die Menschen, die den Golfsport ausüben. Weshalb man sich speziell für diese Sportart versichern sollte, hat einige Gründe. Zum einen ist es die relativ teure Ausstattung der Golfer: schon bei Hobbysportlern summieren sich Schlägerset, Golfbag, Schuhe, Bekleidung auf mehrer hundert, wenn nicht sogar Tausend Euro. Eine Sachversicherung wie die Golfversicherung übernimmt sowohl Schäden wie beispielsweise den Schlägerdurchbruch oder haftet auch bei Verlust durch Fremdverschulden oder Diebstahl des Equipments, sofern dieser eindeutig nachgewiesen werden kann. Allerdings gibt es, ähnlich wie bei der Gepäckversicherung, eine Erstattungshöchstgrenze. Je nach tatsächlichem Wert der entwendeten oder defekten Sachen, wird also nicht zwangsläufig deren reeller Wert erstattet. Allerdings kann man durch die Gestaltung der Beiträge selbst mitbestimmen, wie hoch die Schadensumme sein soll. Dabei gilt die Faustregel: Je höher die Beiträge, desto höher die Schadenssumme. Eine gute Orientierungshilfe gibt der ungefähre Neuwert der einzelnen Ausrüstungsteile. Je nach individueller Ausgangslage sollte man sich ein persönliches Angebot von seiner Versicherung unterbreiten lassen. Auch bei der Golfversicherung kann es nicht schaden, sich gleich mehrere Angebote verschiedener Unternehmen einzuholen. Nahezu alle namhaften Versicherer bieten entsprechende Leistungen für Golfer an. Eine Spezialversicherung für Golfequipment ist deshalb empfehlenswert, weil die Haftpflichtversicherung für diesen Bereich nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann.  Weitere Gebiete, zumeist ausgefallene Hobbies, in denen Spezialversicherungen sinnvoll sind, sind Motorsport, Jagd, Segeln und andere einige andere Wassersportarten.

Kommentar

WGV Versicherung – ein Unternehmen mit Tradition

Bei der WGV Versicherung handelt es sich nicht um ein klassisches Versicherungsunternehmen, sondern um einen Zusammenschluss mehrerer Gesellschaften. Hervorgegangen ist die heutige WGV Versicherung aus der Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., die 1921 in Stuttgart gegründet wurde, um in erster Linie Versicherungsschutz für die umliegenden Landkreise Städte und Gemeinden anzubieten – und zwar zum Selbstkostenpreis.  So gesehen richtete sich das damalige Angebot nicht an Einzelpersonen oder Endkunden, sondern an die Verantwortlichen bzw. Stadtoberhäupter in der Region. Durch dieses Konzept hat sich das Unternehmen einen Namen gemacht. Aber die Gründungsidee hat sich mittlerweile stark gewandelt und durch den Zusammenschluss mit anderen Unternehmen ist die WGV Versicherung heutzutage in der Lage, nahezu das komplette Versicherungsspektrum abzudecken: Von der Haftpflichtversicherung über die Hausratversicherung bis hin zur Altersvorsorge – und das für Mitglieder in ganz Deutschland. Wie viele andere große Versicherungsunternehmen verfügt auch die WGV über ein Online-Angebot: Unter WGV 24 finden Kunden und Interessenten 24 Stunden am Tag Informationen zu den Angeboten des Unternehmens. Damit kann sich das Traditionsunternehmen mit vielen anderen deutschen Anbietern messen. Inwiefern die WGV Versicherung für die eigenen Wünsche und Vorstellungen der passende Partner ist, lässt sich durch einen Versicherungsvergleich im Internet herausfinden. Diese werden von vielen unabhängigen Anbietern angeboten und bringen für den Verbraucher den Vorteil, dass er viele wichtige Informationen aus verschiedene Unternehmen mit nur wenigen Mausklicks abfragen kann. Sollten sich allerdings Detailfragen ergeben, sollte man doch eine Niederlassung des Versicherungsunternehmens seiner Wahl aufsuchen, dort anrufen oder eine E-Mail schreiben. So können Mitarbeiter alle Besonderheiten entsprechender Anfragen berücksichtigen.

Kommentar

Die Reisegepäckversicherung

Für Urlauber oder Geschäftsreisende ist kaum etwas ärgerlicher als wenn das eigene Gepäck verloren geht. Dies kommt aber immer noch relativ häufig vor: sowohl auf Flugreisen als auch auf Bahn- oder Busfahrten. Und der Betroffene ist leider am Ende immer der Dumme, der ohne sein eigenes Gepäck auskommen muss. Viel Ärger können sich Urlauber mit einer Reisegepäckversicherung ersparen. Sie haftet für verlorengegangenes oder beschädigtes Gepäck. Zu beachten ist allerdings, dass nur alltägliche Gegenstände wie Bekleidung, Kosmetika, Sportgeräte und andere Accessoires, die normalerweise auf Reisen mitgeführt werden, mit einer regulären Reiseversicherung abgedeckt werden können. Außerdem muss man seiner Versicherung im Ernstfall eindeutig nachweise, dass der Gepäckschaden oder –Verlust nicht durch eigenes Verschulden zustande gekommen ist. Wertvolle Gegenstände wie Antiquitäten oder Kunstgegenstände müssen bei einem etwaigen Transport separat versichert werden. Die meisten Versicherungsunternehmen arbeiten mit einem finanziellen Selbstbehalt, das heißt die Versicherungsnehmer sind verpflichtet, sich bis zu einem bestimmten Anteil der anfallenden Kosten für eine etwaige Wiederbeschaffung der abhanden gekommenen oder beschädigten Gegenstände zu beteiligen. Eine Faustregel besagt: Zehn Prozent des Gesamtwertes bei einer Obergrenze von maximal 500 Euro. Wer mit teurem Gepäck, beispielsweise edlen Markenklamotten reist, der dürfte diese Grenze relativ schnell erreichen. Aber immerhin besser als ganz ohne Rückerstattung da zu stehen. Viele Versicherer bieten die Reisegepäckversicherung nicht nur als separate Leistung sondern in Verbindung mit anderen Produkten an. Beispielsweise im Paket mit einer Auslandskrankenversicherung oder einer Reiserücktrittversicherung. Insbesondere bei solchen Kombi-Angeboten sollten Interessenten genau hinschauen und das Preis-Leistungsverhältnis überprüfen. Auch Kreditkartenanbieter oder Bankinstitute oder Unternehmen mit Kundenkartensystemen bieten die Gepäckversicherung hin und wieder als eine von mehreren Zusatzleistungen an - ganz unabhängig von einem Kredit.

Kommentar

Nächste Einträge »