Archiv des MonatsMärz, 2008

Privatversicherungen - wie viel des Guten?

Neben den Sozialversicherungen und den Versicherungen, die vielleicht über den Arbeitgeber abgeschlossen werden, ist es enorm wichtig, auch einige Privatversicherungen zu besitzen. Welche Privatversicherungen sind aber wirklich wichtig? Immer wieder hört man, dass Menschen total überversichert sind und viel zu viele Privatversicherungen haben. Bei welchen Versicherungen kann man also evtl. etwas Geld einsparen und bei welchen sollte man das auf keinen Fall?

Nun, grundsätzlich ist die Frage, welche Privatversicherungen man wirklich braucht und welche nicht, in erster Linie von der persönlichen Situation des Versicherungsnehmers abhängig, einige Versicherungen braucht jedoch auch Jeder. Zu den Privatversicherungen, die wirklich jeder braucht, gehört unter anderem die private Haftpflichtversicherung (siehe Privathaftpflichtversicherung bei Versicherungszentrum.de). Immer wenn man dem Hab und Gut oder dem Laib und Leben einer anderen Person gegenüber einen Schaden verursacht, ist man zu Schadenersatz verpflichtet - dieses Risiko deckt jedoch eine private Haftpflichtversicherung vortrefflich.

Auch die Frage, ob man eine Unfallversicherung abschließen sollte oder nicht, stellt sich eigentlich gar nicht. Das Risiko einen Unfall zu erleiden, ist nämlich für jeden Menschen gegeben. Viele Kosten, die dabei z.B. durch eine Invalidität entstehen können, werden weder von der Krankenkasse noch über die gesetzliche Unfallversicherung (deckt nur auf der Arbeit und den direkten Zu- und Abwegen) übernommen - hier deckt nur die private Unfallversicherung.

Für Wohnungs- und Hausbesitzer kommen noch weitere Privatversicherungen hinzu, die man unbedingt haben sollte. So ist es z.B. sehr wichtig, den Hausrat durch eine Hausratversicherung abzusichern und, wenn man ein Haus besitzt, natürlich auch das Haus durch eine Wohngebäudeversicherung.

Auch eine private Rechtschutzversicherung gehört zu den Privatversicherungen und bietet eine Leistung, auf die viele Menschen nicht verzichten möchten. Ob man allerdings für sich selber die Notwendigkeit sieht, einen solchen Vertrag zu haben, ist jedem selber überlassen - ein “Muss” ist es nicht.

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Versicherungsmakler - im Dienst des Kunden?

Es wird zunehmend schwieriger für den Kunden eine passende Versicherung auszuwählen unter den vielen Angeboten auf dem Markt. Den eigenen Versicherungsbedarf zu ermitteln, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen und das passende auszuwählen ist nicht immer einfach und kostet viel Zeit. Daher ist es sinnvoll sich von einem Fachmann beraten zu lassen, der sich gut auskennt und über die notwendige Fachkompetenz verfügt.

Der Versicherungsmakler berät Kunden ausführlich in allen Versicherungsfragen und unterbreitet dem Kunden optimale, auf ihn abgestimmte Versicherungsangebote. Im Gegensatz zu Versicherungsvertreter, die an einer bestimmten Versicherung gebunden sind und deren Interessen wahrnehmen, handelt der Versicherungsmakler ausschließlich im Auftrag des Kunden und ist an kein Versicherungsunternehmen gebunden.

Der Versicherungsmakler kann somit aus der Vielzahl der Versicherungen auswählen. Versicherungsmakler bieten ihren Kunden einen kompletten Service an, von der Beratung bis hin zur Vermittlung geeignete Versicherungsangebote. Um die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Kunden gerecht zu werden, gehört die umfassende Analyse des Versicherungsbedarfs ebenso dazu wie auch eine sinnvolle Strategieberatung.

Dadurch wird gewährleistet, dass beim Kunden keine Versorgungslücken entstehen und die einzelnen Versicherungen optimal aufeinander abgestimmt werden. Gerade in Zeiten wo die Altersvorsorge ein wichtiges Thema ist, hilft auch hier der Versicherungsmakler dem Kunden dabei etwaige Versorgungslücken zu erkennen und zu schließen und berücksichtigt verschiedene Faktoren, wie Steuervorteile und verschiedene Anlageformen. Mit dem richtigen Fachmann an der Seite, kann jeder für sich den richtigen Versicherungsschutz ermitteln und gezielt umsetzen.

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Die Hausratversicherung

Die Hausratversicherung zählt zu den Grundversicherungen, die in jedem Haushalt vorhanden sein sollte. Zweifel an der Notwendigkeit dieser Versicherung zerstreuen sich schnell, addiert man einmal alle im Haushalt befindlichen Gegenstände, die ggf. zerstört werden können, vom Wert her auf.

Die Hausratversicherung bietet den Versicherungsnehmern Schutz vor finanziellen Folgen, die sich aus Feuer-, Leitungswasser-, Hagel- und Sturmschäden sowie aus Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus am eigenen Hausrat ergeben.

Zum Hausrat eines Haushaltes werden dabei alle Gebrauchs-, Verbrauchs- und Einrichtungsgegenstände gezählt, die sich im Besitz des Versicherungsnehmers bzw. dessen Haushalt befinden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass alle beweglichen Gegenstände rund um den Hausrat im Rahmen der Hausratversicherung abgesichert sind und somit bei Beschädigung oder Verlust im vereinbarten Rahmen ersetzt werden.

Problematisch kann bei der Versicherung von Hausrat sein, dass eine Unterversicherung vorliegt. Das ist immer dann der Fall, wenn der gesamte Hausrat in seinem Wert die Versicherungssumme, die vertraglich vereinbart ist, übersteigt. Im Falle einer Unterversicherung wird der Versicherungsnehmer also Abzüge vom tatsächlichen Schaden hinzunehmen haben, auch wenn es sich nur um Teile vom Hausrat handelt. Der Unterversicherungsverzicht ist hier eine Lösung, bei der der gesamte Hausrat mittels festgesetzter Versicherungssumme pro qm Wohnfläche versichert wird. Im Normalfall - also bei Einrichtung mit durchschnittlichem Hausrat - ergibt sich zur Vereinbarung des Unterversicherungsverzichts eine Versicherungssumme von rund 650 Euro pro qm. Mit dieser Unterversicherungsverzichtsvereinbarung erhält der Versicherungsnehmer sämtliche Schäden in vollem Umfang erstattet.

Versichert ist über Hausratversicherungen immer der Hausrat, der sich in der Wohnung befindet, die in der Police als versicherter Ort genannt ist. Umzüge oder längere Abwesenheiten aus der Wohnung sowie erhöhte Risiken - zum Beispiel ein höheres Einbruchrisiko, das sich aus einem am Haus befestigten Baugerüst ergibt - müssen zum Erhalt des vollen Versicherungsschutzes für den Hausrat der Versicherungsgesellschaft umgehend mitgeteilt werden.

Weitere Infos erhalten Sie hier, wie Sie eine günstige Hausratversicherung finden.

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Per Krankenkassenvergleich zur günstigen Kasse finden - und bares Geld sparen

Die Höhe der Sozialabgaben, die einem durchschnittlicher Arbeitnehmer in Deutschland von seinem Lohn abgezogen werden, hat mittlerweile ein enormes Ausmaß angenommen - und ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht. Betrachtet man sich z.B. die Entwicklung der Beitragssätze für gesetzliche Krankenkassen, erkennt man schnell ein enormes Ansteigen in den letzten Jahren - da haben auch die Reformen rund um die gesetzliche Krankenversicherung, die eigentlich Linderung verschaffen sollten, keine Wirkung gezeigt.

Arbeitnehmer sind aber keinesfalls machtlos gegen die Beitragswillkür der gesetzlichen Krankenkassen. Seit der Liberalisierung des Krankenkassenmarktes ist nämlich jeder Mensch frei in seiner Wahl, mit welcher Krankenkasse er zusammenarbeiten möchte. Wem seine Kasse also nicht gefällt, oder wem sie einfach zu teuer ist, der kann einfach zu einer anderen Versicherung wechseln. Viele Menschen merken durchaus, dass ihre Kasse zu teuer ist, wissen aber nicht, welche Krankenkasse evtl. eine gute Alternative wäre. Diesen Menschen kann mit einem Krankenkassenvergleich geholfen werden.

Bei Krankenkassenvergleichen, wie man sie zahlreich im Internet finden kann, können sehr viele gesetzliche Krankenkassen auf einen Schlag miteinander verglichen werden. Da die Leistungen, die eine gesetzliche Krankenkasse zu erbringen hat, gesetzlich genau definiert sind, reicht es aus, die Beiträge der Kassen zu vergleichen. Zu diesem Zweck hat jeder Krankenkassenvergleich eine eigene Eingabemaske, in die der Arbeitnehmer seinen aktuellen Beitragssatz, sein Gehalt und das Bundesland seiner Arbeitsstätte eingeben muss. Nachdem diese Daten in den Krankenkassenvergleich eingegeben und an das System übermittelt wurde, wird automatisch eine Liste mit den günstigsten Kassen erstellt und es wird ausgerechnet, wie hoch die monatliche Ersparnis ausfallen würde. In der Regel kann man, um weitere Infos zu erhalten, oder direkt online zu wechseln, nun direkt auf einen Link innerhalb des Krankenkassenvergleiches klicken und wird direkt auf die Homepage des Anbieters, sprich der entsprechenden GKV weitergeleitet.

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Die private Krankenversicherung

Eine Krankenversicherung ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. In Deutschland gibt es grundsätzlich die Möglichkeit sich gesetzlich oder privat zu versichern. Die private Krankenversicherung dient zur Absicherung gegen Kosten die aus Krankheit oder Unfällen heraus entstehen, oder Kosten die durch vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen anfallen, wobei der Versicherungsnehmer bei privatrechtlich organisierten Versicherungsunternehmen abgesichert ist.

Nach dem Umfang der privaten Krankenversicherung kann unterschieden werden zwischen der privaten Krankenvollversicherung, bei der die gesamten Krankheitskosten abgesichert sind, der Teilversicherung, bei der nur ein Anteil der Krankheitskosten übernommen werden und der privaten Zusatzversicherung, bei der Zusatzleistungen dazu “gekauft” werden wie z. B. Krankenhaustagegeld oder Auslandsreisekrankenversicherung.

In der privaten Krankenversicherung sind Personen versichert, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind. Das sind Selbstständige, Beamte und Angestellte bzw. Arbeiter bei denen das Bruttogehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Die Leistungen der privaten Krankenversicherungen liegen deutlich über den Mindestleistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Zum Beispiel wird man bei niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten bevorzugt behandelt. Man bekommt volle Kostenerstattung, hat freie Arztwahl und genießt bei Krankenhausaufenthalten Vorzugsbehandlung. Private Krankenversicherungsunternehmen machen ihre Beiträge abhängig vom Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers und von der zu versichernden Leistung. Beitragssteigerungen können aus verschiedenen Gründen erfolgen. Dies kann z. B. eine allgemeine Kostensteigerung sein, durch eine erhöhte Kostenbelastung innerhalb eines Tarifes entstehen oder auch durch Veränderung der Zinsen und Kapitalmarkterträge erfolgen.

Privat Versicherte können ihre Beiträge durch die Wahl eines Leistungspaketes selbst beeinflussen. Somit ist diese Art der Krankenversicherung für bestimmte Personengruppen (z. B. Gutverdiener, Kinderlose) sinnvoller.

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